Windows 7 – Ein neuer Stern am OS-Himmel
Nun liegt der Release der neusten Version, des beliebten und weit verbreiteten Windows Betriebssystems, Windows 7, schon fast eine Woche zurück. Zeit ein kleines Resume zu ziehen und auf die neuen Funktionen kurz einzugehen.
Ich zähle bereits seit gut zwei Jahren zur den Vista Nutzern und konnte die Probleme und teilweise den Hass über den geklagt wurde nicht immer nachvollziehen, natürlich war das Betriebssystem nicht perfekt, ich konnte allerdings ohne Probleme mit diesem produktiv bloggen und arbeiten. Seit ich in der vergangenen Woche, direkt nach dem Release, auf Windows 7 umgestiegen bin, bin ich allerdings absolut zufrieden.
Die Installation lief Problemlos, obwohl ich von Vista ein Upgrade machen hätte können, entschied ich mich letztendlich dafür, das komplette System platt zu machen, meiner Meinung nach im Endefekt die beste Lösung. Bereits das booten nach der Intallation machte Spaß, alles wirkt einfach moderner und “frisch”. Nach einigen Stunden des herumspielens war ich wirklich voll überzeugt. Microsoft hat mich Windows 7 etwas geschaffen, das Windows Vista und auch XP meiner Meinung nach bei weitem übertrifft. Es macht sowohl bei Media- und Office-Anwendungen Spaß und auch das Browsen ist super.
Die Standard Programme wie Paint und WordPad wurden an das Office 2007 angepasst, mit einigen neuen Funktionen ausgestattet und das Arbeiten durch viele kleine Features erleichtert. Neu hinzugekommen sind auch einige nette Maus-Gesten, mit denen man beispielsweise die verschiedenen geöffneten Fenster auf dem Desktop nett anordnen oder in den Vordergrund setzen kann. Zudem habe ich das Gefühl, dass Windows 7 wesentlich Hardwareschonender ist, als sein Vorgänger.
Ich bin einfach vollends zufrieden und empfehle jedem den Umstieg, gebt Microsoft eine neue Chance, ihr werdet es nicht bereuen!
Mit Microsoft Office Starter 2010 kommt eine kostenlose Office-Suite
Mit einem neuen Marketingplan wird Microsoft mit der Office Suite 2010 erstmals neue Wege einschlagen und neben den altbekannten, kostspieligen, Anwendungen mit der Microsoft Office Starter 2010 Version eine kostenlose Office-Lösung ins Angebot aufnehmen. Auf der einen Seite soll dieses Produkt das bisher bekannte Microsoft Works ersetzen, auf der anderen, besteht es aus abgespeckten Versionen von Microsoft Word und Excel, diese ermöglichen es trotzdem weiterhin Daten zu öffnen, diese anzusehen und mit den Basisfunktionen zu bearbeiten!
Diese neue Version wird ausschließlich durch Werbung finanziert und die Auslieferung erfolgt vorinstalliert auf neuen Rechnern.
Interessenten, die bereits im Besitz eines Rechners sind, sollen aber natürlich trotzdem eine Möglichkeit geboten bekommen, um das neue Software-Paket zu testen. Hier wird eine Demo-Version zum Download zur Verfügung gestellt werden. Mit dem neuen Office will Microsoft eine neue Technik einsetzen, die den Namen “Click-to-Run” trägt, diese soll es ermöglichen, Software mit nur einem einzigen Klick herunterzuladen und gleichzeitig zu installieren. Neben dem verhindern weiterer Klicks, wird durch Click-to-Run das betreiben verschiedener Office-Versionen nebeneinander ermöglicht.
Die erste Beta-Version des Microsoft Office 2010 soll noch im laufe des aktuellen Jahres veröffentlicht werden.
Firefox Plugin Page Saver: Screenshoots von Webseiten aus dem Browser heraus erstellen
Nach dem Microsoft Internet Explorer hat sich der Mozilla Firefox in den letzten Jahren zur zeitstärksten Browsermacht entwickelt. Warum die Entwicklung so ist, ist zumindest für die meisten Firefox Nutzer keine große Frage mehr, denn Microsofts IE hat einfach mit aktuellen Webstandards sehr große Probleme. Wer dies besonders deutlich zu spüren bekommt, sind die Webentwickler, diese verzweifeln nicht selten an den zahlreichen Kompatibilitätsproblemen.
Statistiken zeigen sehr schön, dass in Deutschland bereits um die 30 Prozent aller Seitenaufrufe mit dem Firefox getätigt werden, die Leser dieses Blogs scheinen sogar richtige Firefox-Liebhaber zu sein, so wurden in den letzten dreißig Tagen 58,85% unserer Seitenaufrufe durch den Firefox getätigt, 29,02 Prozent mit dem Internet Explorer, 4,83 Prozent mit dem Opera, 3,57 Prozent mit dem Safari und 2,25 mit Googles Chrome. Zum allgemein sinkenden Marktanteil des Internet Explorers haben wir bereits anfang des Jahres hier geschrieben.
Neben einigen guten Technischen Umsetzungen, kommt der Firefox mit zahlreichen Plugins daher und es werden immer mehr. So gibts es für fast alles spezielle Erweiterungen! Heute wollen wir speziell auf das Add-On „Pearl Crescent Page Saver“ eingehen, dieses ermöglicht es ein Screenshoot einer kompletten Webseite aus dem Browser heraus zu erstellen. In der Vergangenheit wurden hier an dieser Stelle bereits einige weitere Alternativen zur diesem Zweck vorgestellt, wie zum Beispiel der Dienst thumbalizr, keine schafft es jedoch mit einer solchen Einfachheit zu überzeugen.
Das Page Saver fügt dem Firefox ein weitere Menü hinzu, mit dem es dann per Klick möglich wird die komplette Webseite als Bild zu speichern, dabei wird kein scrollen mehr nötig. Neben der Basic Version gibt es noch eine kostenpflichtige Pro Version, in meinen Augen ist diese aber völlig unnötig, da auch die Freeware schon die Hauptfunktionen mitbringt.
Wer sich als zukünftig den Schritt über das Bildbearbeitungsprogramm seiner Wahl ersparen will, sollte sich das Plugin einmal genauer anschauen! Zur offiziellen Webseite mit Link zur Installations .xpi
Google Chrome Frame – HTML5 für den Microsoft Internet Explorer
Mit dem Chrome Frame hat Google nun eine Erweiterung veröffentlicht, die es unter anderem ermöglicht die von vielen Webmastern verteufelte Rendering-Engine des Internet Explorers in den Versionen 6, 7 und 8 durch die schnellere und in vielen Augen bessere Google Chrome Engine zu ersetzen. Neben der Unterstützung von HTML 5, bringt Google Frame eine verbesserte Javascript-Engine mit. Mit dem durch Microsoft zur Verfügung gestellten Internetbrowser kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten, gerade was moderne und somit aktuelle Technologien angeht, hängt dieser nach. Nicht nur in den Augen Googles bremst der Internet Explorer die derzeitige Entwicklung somit aus.
Das Softwareunternehmen Microsoft verstand diesen Schritt natürlich als einen klaren Angriff auf das eigene Produkt und so äußerte sich Amy Bazdukas, die als Internet-Explorer-Produktmanagerin fungiert, sehr skeptisch. Das durch Google veröffentliche Plug-in setze nach ihrer Auffassung sämtliche Datenschutzeinstellungen, die man vorher tätigen konnte, außer Kraft. Nebenbei würde die Verwendung des Google Chrome Frames dazu führen, dass bösartige Programme und Skripte sich einfacher einschleusen könnten. Mittlerweile gibt es eine Aussage durch Google, die diese Behauptungen dementiert (Quelle: Computerworld). Der Sprecher gab an, dass die Sicherheit eine große Rolle während der Entwicklung der Engine gespielt hat. Des weiteren hält Google nach Aussagen des Sprechers weiterhin daran fest die Nutzer darauf hinzuweisen auf modernere Browser wie den Firefox, Safari, Opera oder eben den Chrome umzusteigen, das Add-on soll eine reine Alternative für die darstellen, die sich absolut nicht überzeugen lassen und strinkt an Microsofts veralteter Lösung festhalten.
Falsches Google ChromeOS im Internet aufgetaucht
Im laufe der vergangenen Woche wurde durch bisher Unbekannte aus Polen eine gefälschte Version des durch Google angekündigten ChromeOS über das Internet verbreitet. Verwunderlich ist hier bereits auf den ersten Blick, dass der offizielle Start erst für Mitte des Jahres 2010 vorausgesagt wurde. Für den Normalsterblichen, der rein zufällig auf das Online-Angebot der Fälscher gestoßen ist, gibt es keinen Grund zu zweifeln, dreisterweise wurde bei Google-Sites gehostet, also unter der natürlich vertrauenswürdig aussehenden, Google.com Domain.
Wie mittlerweile bekannt wurde, handelt es sich bei dem angepriesenen Meisterwerk lediglich um eine abgespeckte Linux-Distribution, die zudem mit dem SuSE Studie aufgesetzt wurde. Enthalten ist die weit verbreitete GNOME-Desktopumgebung, Open Office für Büroanwendungen, der Flash Player und natürlich der Part, der wohl für das Google ChromeOS sprechen soll, der Chrome Browser…
Nach dem angebotenen Download, der sich unter sites.google.com/site/chromeoslinux befindet, wird mittlerweile wieder ein virtuelles Festplattenimage zur Verfügung gestellt. Anfangs wurde dieses Angebot über einen anderen Server realisiert, da dessen Betreiber allerdings erkannte, dass es sich um einen Fake handelte, war dieser zeitweise gesperrt. Zwischenzeitig wurde auf die Online Festplatte Wuala gewechselt.
Die Blogger vom Google Watchblog weisen nun darauf hin, dass es möglich sein könnte, dass Kopien des falschen ChromeOS über P2P Netzwerke zur Verfügung stehen – es handelt sich hier definitiv um kein offizielles Release, also besser fernbleiben…
